Juso-Unterbezirk St. Wendel wählt einen neuen Vorstand

 

Am Samstag, den 12.11. trafen sich die Delegierten des Juso-Unterbezirks St. Wendel in der Biberburg in Berschweiler, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Der Einladung folgten außer den gewählten Delegierten aus den Gemeindeverbänden noch zahlreiche Gäste, unter anderem unser Bürgermeister der Gemeinde Marpingen, Werner Laub und der Gemeindeverbandsvorsitzende der SPD in Marpingen  und 1. Beigeordnete Dr. Alfred Neis, der stellvertretende Vorsitzende der Jusos Rheinland-Pfalz Johannes Gorges, Hannah Meuler als stellvertretende Vorsitzende der Naturfreundejugend Saar und viele weitere Stellvertreter für die Gewerkschaften und Partnerverbände der Jusos St. Wendel.

Das neue Sprecherteam im Landkreis St. Wendel setzt sich nun zusammen aus dem Jura-Studenten Alexander Astapczyk aus Marpingen, der BWL-Studentin Carina Wilhelm aus Tholey und der Politik-Studentin Sandra Henkel aus St. Wendel.

 Zahlreiche Vertreter unseres Juso-Gemeindeverbandes Marpingen wurden in den Unterbezirksvorstand gewählt: Selina Thiel (Schriftführerin), Liane Thiel (Beisitzerin) und Mareike Staub (Beisitzerin). Desweiteren sind wir sehr froh darüber, dass auch Volker Weber, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat als Beisitzer unseren Vorstand unterstützt.

Die Interessen der Jugendlichen aus unserer Gemeinde werden also auch in dem neuen Vorstand auf Kreisebene sehr gut vertreten!

Neben den Neuwahlen des Vorstandes stand auch die Antragsberatung im Mittelpunkt der Konferenz:

Die Jusos forderten unter anderem, dass nun endlich ein Gesamtkonzept, sofern noch nicht vorhanden, für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes ausgearbeitet werden sollte. „Außerdem ist es wichtig, dass nun endlich die Neugestaltung des Bahnhofsinneren voran getrieben wird. Für einen touristischen Landkreis, der mit Naherholung und der Schönheit der Natur wirbt und in dem auch bald die Eröffnung des Center Parcs gefeiert wird, muss auch einen passablen Bahnhof als erste Anlaufstelle für Touristen  bieten,“ so Alexander Astapczyk als Begründung. „Auch für Pendler sollte ein ausreichend großer Parkplatz geschaffen werden, da der Schotterplatz vor dem neuen Gesundheitszentrum nicht gerade einladend wirkt das Auto stehen zu lassen und die Bahn zu benutzen. Dabei sollten gerade dort für die Pendler Anreize genutzt werden, den ÖPNV verstärkt zu benutzen,“ so Wilhelm. Sandra Henkel ergänzt abschließend zu dem Thema, dass es „…des Weiteren für uns wichtig ist, den Bahnhof behindertengerecht auszustatten.“

Neben dem Bahnhof war auch die finanzielle Handlungsunfähigkeit der Kommunen ein Thema. Hier waren sich die Jusos einig, dass die Kommunen nicht mit Aufgaben überfluten werden sollten, wofür es keine ausreichend finanziellen Ausgleichszahlungen stattfinden. „Ganz aktuell gibt es da das Beispiel, dass Finanzminister Jacoby ab 2012 den Kommunen und Städten 16 Millionen € jährlich für kulturelle Einrichtungen des Landes aufbürdet. Für uns ist das einfach absolut unverständlich, bei der Finanzlage in den Städten und Gemeinden“ , so Alexander Astapczyk. Neben diesen Themen standen auch die Erneuerbare Energie sowie der Ausbau der Krippenplätze und die Ausbildung und Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher auf der Tagesordnung. „Unser Plan für die Zukunft sieht vor, die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und den Gewerkschaften zu intensivieren. „Wir werden uns für konkrete Interessen der jungen Generationen vor Ort einsetzen und wollen in möglichst vielen Themenfeldern aktiv sein “ , so Sandra Henkel abschließend.

Werbeanzeigen

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.